Florian Steinhoff.
Herr Steinhoff, was erzählen die Gebäude des Bundes über unser Land?
Sie erzählen von unserer Demokratie. Ich bin in der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen Referent für Zuwendungsbau und leite die Geschäftsstelle Zuwendungsbau. Wenn wir ein Museum errichten oder einen Sportplatz sanieren, dann sind diese Maßnahmen das Ergebnis demokratischer Prozesse, die Raum für gesellschaftliches Leben schaffen. Das ist ein hohes Gut!
Was bedeutet Zuwendungsbau genau?
Im Zuwendungsbau ist der Bund nicht Bauherr, sondern Geldgeber für Vorhaben von Kommunen, Vereinen oder Stiftungen. Deren Projekte können – nach baupolitischen und baukulturellen Gesichtspunkten – gefördert werden. Wir beraten und begleiten Zuwendungsempfänger, damit die Zuwendungsgeber, etwa die Bundesregierung oder einzelne Ministerien, guten Gewissens finanziell unterstützen können. Oftmals teilen sich Bund und Länder die Kosten paritätisch, wobei auch ein kleiner kommunaler Anteil hinzukommen kann. Diese Aufteilung der Förderanteile kann je nach Projekt variieren.
