Der Bilker Bunker ist ein Ort mit Vergangenheit. Dass er auch eine Zukunft hat, dafür hat unter anderem die Bundesbauverwaltung in Nordrhein-Westfalen gesorgt. Sie unterstützte bei diesem Zuwendungsbau den Zuwendungsempfänger bei der Einhaltung der Vorgaben zur Förderung und prüfte für den Zuwendungsgeber die wirtschaftliche und zweckmäßige Bauausführung.
1942
Als Luftschutzbauwerk Nr. 25 wird der Hochbunker von Architekt Carl Krieger in der Aachener Straße 39a im Düsseldorfer Stadtteil Bilk geplant. Fertiggestellt wird er im Krieg zwar nicht, er steht der Bevölkerung dennoch ab September 1944 als Schutzort zur Verfügung.
1951
Die Bundesregierung baut den Zivilschutz auf, in dessen Zuge allein 650 alte Luftschutzbunker behelfsmäßig hergerichtet werden. So auch der Bilker Bunker, der von 1964 bis 1969 atomschutzsicher umgebaut wird und im Ernstfall 2.000 Menschen Schutz bieten soll.
