Sie verbindet Castrop-Rauxel und Recklinghausen, erweitert das Radwegenetz und sieht auch noch gut aus: die neue Brücke „Sprung über die Emscher“. Die schwungvolle Landmarke ist ein Projekt der Emschergenossenschaft, als Zuwendungsbaumaßnahme begleitet von der Bauabteilung der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen sowie der Niederlassung Dortmund des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalen.
Elegante Zügelgurtbrücke verbindet Stadt und Natur
Lange galt die Emscher als schmutzigster Abwasserkanal des Landes. In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Naturraum entlang des Flusses jedoch aufwändig saniert und das Schmutzwasser wird längst in unterirdischen Kanälen abgeführt. Heute gehört das Emschertal wieder zu den schönsten Naturräumen der Region. Das dort entstandene Radwegenetz hat viel zu bieten und wird von Einheimischen sowie Touristen und Touristinnen gleichermaßen genutzt.
Der „Sprung über die Emscher“, realisiert von der Planungsgemeinschaft Schüßler-Plan, DKFS Architects und Smeets Landschaftsarchitekten, verbindet Stadt und Natur. Auf 2,50 Meter Breite ist Platz genug zum Spazierengehen und Radfahren. Die Zügelgurtbrücke, die in doppelter S-Form einmal den Rhein-Herne-Kanal und zweimal die darunterliegende Emscher überspannt, scheint die Statik herauszufordern. Die variierenden Bauhöhen verleihen der stählernen Konstruktion Schwung und Eleganz.
