Generationenübergreifende Zusammenarbeit: Wie Mentoring Wissen und Teamgeist im Bundesbau stärkt
Mit Konflikten werden wir überall konfrontiert – sei es im Privaten oder im Berufsalltag. Zum Teil entstehen diese, wenn unterschiedliche Generationen aufeinandertreffen. Generationenübergreifende Zusammenarbeit am Arbeitsplatz bringt aber auch zahlreiche Chancen mit sich, um Stärken zu bündeln und den Wissenstransfer zu fördern.
Stefan Baumgartl ist seit mehr als 36 Jahren im BBR und hat zahlreiche Baumaßnahmen des Bundes im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung betreut: von Bauten für Sicherheitsbehörden über Forschungseinrichtungen bis zu Bundesministerien. Vor etwa 16 Jahren kam noch die Aufgabe des Mentors im Bereich der Elektrotechnik dazu. Seitdem hat er etwa 20 Kollegen und Kolleginnen, besonders in der Anfangsphase des neuen Jobs, bei Fragen und neuen Ideen unterstützt. Die meisten seiner ehemaligen „Schützlinge“ sind wie er im BBR geblieben, manche sogar in der Hierarchie über ihm gelandet. „Während meiner Zeit als Mentor habe ich viele verschiedene Menschen erlebt: Beispielsweise die, die aus einem Ingenieurbüro kommen und nicht selten 60 Stunden die Woche arbeiten und 30 Projekte gleichzeitig betreuen. Da ist das Arbeiten im öffentlichen Dienst anders. Wir arbeiten auch viel, aber hier geht es viel geordneter zu“, erklärt er.
Gianna Dix gehört zu den Quereinsteigern, die mit der Haustechnik vor ihrer Tätigkeit im BBR noch keinerlei Berührungspunkte hatten. Ganz egal, woher die neuen Kollegen und Kolleginnen kommen – man unterstützt sich gegenseitig und gibt fehlende Grundlagen, zum Beispiel Tipps für das Prozessmanagement in der Bundesbauverwaltung, gerne weiter.
